Aktuelles

Freitag, 10.09.2021, 18:11

Tag der Sprachheilarbeit


Online-Tagung der Landesgruppe Sachsen am 28. September 2021

Samstag, 17.07.2021, 10:52

Sonderheft der dgs-Sprachheilarbeit "Forschung Sprache" ist online


Ab sofort steht das Sonderheft der dgs-Sprachheilarbeit "...

Montag, 05.07.2021, 13:54

Praxis Sprache - Heft 3/2021


Ab sofort steht die neue Ausgabe der dgs-Sprachhe...

Montag, 28.06.2021, 16:03

47. Kongress Stottern & Selbsthilfe


1. bis 3. Oktober 2021 in Mannheim

didacta am Samstag, den 20.02.2016

Mit einem sehr guten Ergebnis schloss die didacta 2016 am Samstag, dem 20. Februar 2016  pünktlich um 18.00 Uhr ihre Pforten.

Einschließlich Schätzungen für den letzten Messetag wurden wieder rund 100.000 Besucher registriert. Das sind über 35 Prozent mehr im Vergleich zur didacta 2015 in Hannover. Damit setzt die didacta 2016 die Reihe der erfolgreichen Bildungsmessen in Köln fort. Insgesamt präsentierten sich 821 Anbieter den Fachbesuchern aus allen Bereichen des Bildungssystems. Besonders erfreulich war die Anzahl der vertretenen Länder – mit rund 40 (2013: 23) lag sie deutlich über dem Kölner Vorveranstaltungsergebnis von 2013. Koelnmesse - Geschäftsführerin Katharina C. Hamma: „Die didacta in Köln hat alle wichtigen Fachbesucherzielgruppen erreicht und deutliche Absatzimpulse gesetzt.“ Zudem habe die Messe auch inhaltlich Zeichen gesetzt: „Die didacta hat aktuelle Themen aufgegriffen, die den Pädagoginnen und Pädagogen `unter den Nägeln brennen`. Dabei wurden nicht nur Probleme diskutiert, sondern auch konkrete Lösungsansätze aufgezeigt. Das ist insbesondere für die Praktiker in den Kindergärten, Schulen und Betrieben von immenser Bedeutung.“

 
Auch für die dgs war es eine äußerst erfolgreiche Messe. Intensive Gespräche am Messestand, Diskussionen mit den Verantwortlichen aus Wissenschaft und Politik waren dabei die wesentlichen Eckpunkte.

Ein ganz besonderer Dank gilt den Kolleginnen und Kollegen aus der dgs-Landesgruppe Rheinland.

An jedem Tag waren zahlreiche dgs-Mitglieder zur Unterstützung am dgs-Stand. Vielen Dank dafür. Ein ganz besonderer Dank gilt Heinrich Wild-Matejka, der neben einer umfangreichen Organisation im Vorfeld, dem Auf- und Abbau und der Verantwortung für die `Nachmessetätigkeiten` auch jeden Tag in vollem Umfang am Messestand Dienst tat.

Vielen Dank!

didacta am Freitag, den 19.02.2016

Der Freitag war wohl der bislang besucherreichste und für die dgs der bislang interessanteste und intensivste Messetag auf der didacta 2016.

Neben einer umfangreichen Dichte an Austausch und Informationen mit Ratsuchenden am dgs-Messestand, konnte der dgs-Bundesvorsitzende am Nachmittag an einem Gespräch mit der nordrheinwestfälischen Ministerin für Schule und Weiterbildung, Frau Sylvia Löhrmann teilnehmen.

Am Stand des Verlages `Anadolu Junior` (der Verlag bietet Lehrwerke für den Unterricht in bis zu 14 Sprachen an!) wurde über die Wichtigkeit der schulischen Sprachförderung diskutiert und insbesondere die immer größer werdende Überschneidung von `klassischer Sprachheilpädagogik` einerseits und der zur Zeit deutlich und rasant wachsenden Aufgabe der sprachlichen Förderung von Menschen aus anderen Kulturkreisen andererseits.

Der Bundesvorsitzende unterstricht die Notwendigkeit einer professionellen diagnostischen und anschließenden schulischen Förderung in beiden großen Aufgabenfeldern. 

didacta am Donnerstag, den 18.02.2016

„Keine Zeit für Schüler?!“ so lautete der Titel einer Podiumsdiskussion am Donnerstag auf der didacta.

Engagierte Lehrerinnen und Lehrer müssen zahlreiche Zusatzaufgaben meistern: Sie sind Ersatz für Sozialarbeiter und Psychologen, Berater für Eltern und Kontaktperson zu Jugendämtern, Ärzten oder Polizei.

Die Schulbürokratie erfordert weiteren Zeitaufwand, beispielsweise für umfängliche Dokumentationen, Entwürfe von Konzepten und zusätzliche Qualifizierungen für vielfältige Aufgaben. Fühlen sie sich ausreichend auf diese Zusatzaufgaben vorbereitet? Bleibt ihnen noch die Zeit für ihre Schülerinnen und Schüler, die sie sich wünschen?
Die Podiumsdiskussion hat diese Fragen aufgegriffen und versucht zu klären, welche Unterstützung notwendig ist. Es diskutierten die Sprachheillehrerin Tessa Razzaghi aus Köln, Prof. Dr. Hans-Günter Rolff (TU Dortmund),  der Schülersprecher des Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums, Johannes Schimohr und der dgs-Bundesvorsitzende und Sprecher des didacta-Ausschusses "Schulische Bildung" Gerhard Zupp.

 
Letztendlich waren sich die Diskutanten in einem Punkt einig: Wenn in unserem Land nicht deutlich mehr Ressourcen in Bildung fließen, wird unsere Land den Anschluss als Wissen- und Bildungsgesellschaft verlieren...

didacta am Mittwoch, den 17.02.2016

Einer der heutigen Höhepunkte auf der didacta war die Ehrung der Bildungsbotschafter 2016.

In diesem Jahr gibt es zwei Preisträger – eine Person des öffentlichen Lebens und einen Verein. Mit Dunja Hayali rückt eine Frau in den Fokus, die sich vielseitig einsetzt. Sie kämpft gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus. So unterstützt sie z.B. den Verein "Gesicht zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland".

Widerstand gegen Neonazis, Rassismus und Ausgrenzung zeigt auch der Kölner Verein Arsch Huh e.V.. Seit der Gründung  1992 fährt Arsch Huh unter dem Motto „Arsch huh, Zäng ussenander!“ eine Kampagne gegen rechte Gewalt.

Dazu gehören Projekte, Initiativen, Konzerte und Kundgebungen gegen Rechts. Selten waren die Ehrungen von Bildungsbotschaftern aktueller als in diesem Jahr!

didacta am Dienstag, den 16.02.2016

 
Auch bei der didacta gilt:
Allem Anfang liegt ein Zauber inne…. nur beim Aufbau des dgs-Messestandes war zunächst davon noch nichts zu sehen. In mittlerweile bewährter Routine wurde am Montag der Messestand aufgebaut.

Am Dienstagmorgen eröffnete die Nordrheinwestfälische Ministerin für  Schule und Weiterbildung, Frau Sylvia Löhrmann die didacta 2016. Die Kölner Oberbürgermeisterin, Frau Henriette Reker hieß die didacta-Ausststeller und -besucher aufs herzlichste Willkommen in Köln.

Bildung geht uns alle an – Bildung erfährt dennoch nicht die hinreichende Aufmerksamkeit und schon gar nicht eine wirklich ausreichende finanzielle Ausstattung. Das betonten sowohl Frau Löhrmann als auch Frau Reker

und gaben dies auch quasi als Auftrag dem angereisten Vertreter des Bundesbildungsministeriums mit auf den Weg.

Der Bund müsse seine Verantwortung für Bildung als eine soziale Aufgabe sehen und die Länder entsprechend ausstatten. Begeisterung und gleichsam Bewunderung rief die Lektüre unseres neuen Infoheftes 13 (Inklusion: Mit Sprache teilhaben) bei den anwesenden Kölner Kolleginnen und Kollegen hervor – doch ein Zauber, der am Anfang noch nicht zu sehen und zu spüren war?